Am Tag der deutschen Einheit zog es neun mutige Sportfreunde in die heiligen Hallen nach Bannewitz, um die Kreismeister der Herren A und B auszuspielen. Aufgrund der für einige Spieler kurzen Anreise wurden bei Martin, David und Mirco die Fahrräder genutzt, um die Erwärmung gleich mit der Anreise zu verbinden. Angesichts des steilen Hengstberges ein beachtenswertes Unterfangen. Neben den drei Bergziegen gesellten sich Christian, Dani und Kai bei den Herren A unter die Konkurrenz, während Oli, Marco sowie Neuzugang Maik bei den Herren B ihr Glück versuchten. Dabei konnte man teilnehmertechnisch fast dem TSV Graupa Paroli bieten, der mit mehr als zwölf Startern vertreten war. Zu Beginn liefen die Einzelrunden. Bei den Herren A schafften es Martin, Dani und Christian in die KO-Runde, während Kai seiner starken Gruppenauslosung Tribut zollen musste. Bei den Herren B kamen Oli und Marco ins Viertelfinale. Mirco, David sowie Maik überstanden die Gruppenphase leider nicht. Vor der Einzelrunde ging es in die Doppel. Hier rechneten sich die Freitaler realistische Medaillenchancen aus. Christian versuchte zusammen mit Kai die Überraschung bei den Herren A gegen die eingespielte Graupaer Vertretung zu schaffen. Jedoch gelang dies nicht, sodass im Viertelfinale Endstation war. Martin/Dani stiegen erst später ein und holten einen souveränen 3:0-Erfolg, was die Endspielteilnahme sicherte. Bei den Herren B gelangen Oli/Marco ein sicherer Erfolg im Viertelfinale, der im Anschluss mit einem 3:1-Halbfinalsieg veredelt wurde. David/Mirco schnupperten in ihrem Auftaktdoppel zu Beginn am Sieg, jedoch verließ den beiden am Ende etwas die Sicherheit, sodass man mit 0:3 verlor. Maik überraschte mit seinem Wurgwitzer Partner das favorisierte Duo aus Wesenitztal, sodass beide den ersten Durchgang in ihrer Partie gewannen. Nach zum Teil engen Satzverläufen musste man sich jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Im Endspiel der Doppel Herren A wollten Martin/Daniel nun gegen die Landesliga-Akteure aus Graupa eine Überraschung schaffen. Im ersten Durchgang verpassten beide jedoch ihre Chancen zu nutzen und verloren knapp. Weitaus deutlicher verlief der zweite Durchgang zugunsten der Graupaer. Der dritte Satz war wieder eine enge Kiste. Jedoch vermochten es die Freitaler auch hier nicht, ihre Möglichkeiten zu nutzen, sodass ein deutliches 0:3 zu Buche stand. Die erste Medaille des Tages war jedoch damit eingefahren. Abgezockter machten es Oli/Marco im Finale der Herren B. Gegen das Pirnaer Duo Sachse/Gäbler konnte die TTC`ler auch die engen Situationen überstehen. Nervenstark ging der Sieg somit an den Freitaler. Glückwunsch zur Goldmedaille! Nun ging es in den Einzelkonkurrenzen im Viertelfinale weiter. Bei den Herren A waren neben den drei Freitalern fünf Graupaer Akteure verblieben. Während Martin mit gehöriger Routine gegen seinen jüngeren Kontrahenten gewann, mussten Christian und Daniel ihren Gegnern gratulieren. Christian bot seinem favorisierten Gegenüber dabei jedoch gute Paroli, während Daniel am ausdauernden Spielstil seines Gegners verzweifelte. Im Halbfinale war dann nur noch Martin von Freitaler Seite vertreten. Er bot eine spektakuläre Auseinandersetzung gegen den Graupaer Spitzenspieler. Mehr als ein Satzgewinn war ihm jedoch nicht vergönnt. Neben konditionellen Aspekten machten sich nun auch kleine Konzentrationsschwierigkeiten bemerkbar. Alles in allem jedoch eine schön anzusehende Partie mit einem verdienten Graupaer Erfolg. Martin konnte jedoch die Bronzemedaille erringen. Bei den Herren waren die Titelhoffnung noch etwas größer. Aufgrund überraschender zweiter Plätze in der Gruppenphase sahen sich Oli und Marco jedoch starken Viertelfinalkonkurrenten gegenüber. Während Marco seine Partie vergleichsweise sicher gewann, musste Oli über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Hier zeigte er jedoch Nervenstärke und gewann sicher mit 11:5. Somit zwei Freitaler im Halbfinale. Oli war noch etwas platt von den diversen Fünfsatzpartien im Laufe des Tages und hatte nur wenig Chancen gegen den Vorjahressieger Sachse aus Pirna. Marco hingegen sparte Kräfte in seiner Partie und folgte ebenso glatt ins Endspiel. Hier blieb ihm das Glück jedoch versagt. Einige ärgerliche Kantenbälle gegen den Freitaler Jungspund raubten ihm etwas den Nerv. Folglich musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch blieb ihm die Silbermedaille zum Trost.
Damit landete der TTC insgesamt fünf Mal auf dem Treppchen. Zudem standen mit neun Spielern so viele Akteure am Tisch wie lange nicht. Darauf lässt sich aufbauen.

